Erfolgreiche Albputzete der ehrenamtlichen Gewässerführer Karlsruher

Regen, Wind und viel Müll – diesen Bedingungen waren die sieben Karlsruher Gewässerführerinnen und Gewässerführer am Samstag, 9. September 2017 während ihrer selbständig organisierten Putzete an der Alb ausgesetzt. In knapp dreieinhalb Stunden durchkämmten die Gewässerfreunde das Ufer und die Böschung links und rechts der Alb. Auf der Strecke vom Kühlen Krug bis zur Günther-Klotz-Anlage wurden in dieser kurzen Zeit mehr als acht Müllsäcke des städtischen Amtes für Abfallwirtschaft gefüllt.

Eine Teilgruppe dokumentierte dabei alle Arten von gefundenem Abfall. Dies reichte von Hunderten von Zigarettenkippen und Plastikabfällen bis hin zu etlichen ganzen und zerbrochenen Glasflaschen, unzähligen Scherben aus Glas und Keramik, Hundekot-Tüten und einigen Babywindeln, einem Gelage von Partygeschirr aus Pappe und Plastik, bis hin zu einem Abfallkorb, der aus der Alb gefischt wurde.

Die Karlsruher Gewässerführer sind sich einig, dass der Grad der Vermüllung in der Natur ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat. Die Alb und ihre Uferbereiche dienen vielen Bürgerinnen und Bürgern als gern genutztes städtisches Naherholungsgebiet. Viele erfreuen sich auch am kühlen Nass und nutzen die extra vom Tiefbauamt geschaffenen zugänglichen Stellen am Fluss. Insbesondere für die Kinder stellen der viele Müll und vor allem die vielen Glasscherben ein hohes Verletzungsrisiko dar. Ganz zu schweigen von der Natur- und Umweltverschmutzung, denn der Müll landet ja nicht zuletzt auch immer wieder in der Alb und verunreinigt somit das Gewässer.

Auch in 2018 ist solch eine Aktion wieder geplant. Die Gewässerführer hoffen dabei auf Unterstützung, so dass einige Helferhände mehr das Ufer inspizieren.